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The Scotch Single Malt
Circle, Auf der Hofreith 35, D-40489 Düsseldorf
11. Cöpenicker Whisky Herbst am 3 -4.09.10
www.whisky-herbst.de |
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Ein Bericht von Roswitha Rodewald: Islay-Festival 2004 Wir kommen mit der Abend-Fähre, es regnet sanft und im Zwielicht sieht Islay trostlos aus. Und man fragt sich: meine Güte, warum bist du nur hierhin gefahren? Die Antwort bringt der nächste Tag – Lagavulintag mit strahlendem Himmel und angenehmen T-Shirt–Wetter. Die Destille führt ganz normale Touren durch, kein Schnickschnack. Unten am Kai werden Annies Scallops verkauft – Jakobsmuschel auf Curryreis – köstlich. Es gibt Bier und natürlich Lagavulin. Es wird auch eine Musikanlage aufgebaut, feiern ist möglich. Abends ist ein Opening Concert in der Bowmore Hall – das Programm hört sich gut an, dennoch gehen wir nicht hin, wir sind noch reisemüde und wollen für die folgenden Tage fit sein. Sonntag ist Bruichladdich-Tag mit dem üblichen Jim-McEwan-Wetter: blauer Himmel mit Schäfchen-Wolken. Einige Gestalten sind vom Vortag her schon etwas sonnenbrandig und ertragen das Wetter tapfer. 2 Abfüllungen vom Fass gibt es, man kann auch ein Fingerhütchen voll probieren. Sind nicht übel. Dennoch ist der Preis je Flasche – 55 Pfund, beim Kauf von 2 Flaschen zusammen 100 Pfund - auch nicht ganz übel. Ansonsten ist alles wie in den vergangen Jahren – und da das Konzept stimmt und erfolgreich ist, warum sollte man es ändern? Es gibt wieder Barbecue und Islay-Austern und selbstgemachte Salate und Kuchen im Verkauf. Es gibt diesmal auch einen Cocktail mit Laddie und Blue Curacao, ein süffiges Getränk – man darf kreativ sein und einen Namen dafür vorschlagen. Der Kreativste wird etwas gewinnen. Es gibt auch Bier: Islay Beer in zwei verschiedenen Sorten. Professor Walter Schobert, der außer Whisky auch Bier schätzt, hat die "Islay Ales Co. LTD" initiiert Dies ist das Ergebnis der ersten Produktionswelle. Es kommt ganz gut an. Natürlich findet auch das Masterclass-Tasting wieder statt:. Abends ist Clootie-Dumpling-Ceilidh in Portnahaven. Eine bisher auf Islay nicht in Erscheingung getretene Band, Skipinnish, spielt. Es sind junge Musiker, die Ceildih-Musik spielen. Die Islay-Band, deren Durchschnittsalter immerhin gut 65 Jahre betragen dürfte, ist damit während des Festivals entlastet. Wir haben uns auf den Clootie-Dumpling gefreut – überhaupt halten wir die Pause zur Halbzeit mit Tee und Kaffee, Sandwichs und Clootie-Dumpling für eine geniale Einrichtung. So kommt man für Teil 2 nochmals richtig in Schwung – und einigen Besuchern tut es gut, auf diese Weise etwas auszunüchtern. Clootie-Dumpling ist eine Art Kuchen – nicht gebacken, sondern in einem Tuch eingeschlagen im Dampf gegart. Montag ist Port Ellen Tag, die Maltings haben Tag der offenen Tür und das Wetter ist immer noch schön. Nachdem wir aber einmal eine absolut umfassende und persönliche Tour mit der damaligen Ingenieurin und eine Einweisung von Mr Thomson, dem Manager der Maltings hatten, verzichten wir auf eine Wiederholung. Es ist außerdem Kilchoman-Tag. Angeblich bestehen ja immer noch Pläne, dort eine neue Destille zu eröffnen. schon vor 2 Jahren hieß es, die Eröffnung stehe unmittelbar bevor. Wir beschließen, dann hinzugehen, wenn es soweit ist und nicht vorher. Damit verpassen wir den Talk von Charlie Maclean, einem "whisky writer" (was immer das sein mag) und das Barbecue. – Abends ist jedoch wieder Port Ellen Whisky Tasting Ceilidh, eigentlich: Nosing Competition. Wieder einmal versuche ich, die 10 Proben den hiesigen Destillen durch Schnüffeln zuzuordnen. Der Versuch, die – bis auf die beiden New Makes - auch im Ausschank befindlichen Whiskies zu ergattern und durch Vergleich zu treffen, misslingt immer - im Plastikbecher riecht der Stoff ganz anders. Den einen Whisky, den ich bisher immer sofort erkannte (Isle of Jura) finde ich nicht und ich zweifle schon komplett an meiner Nase bis ich mitkriege, dass diesmal nicht der 10jährige sondern der Superstition in der Probe ist. Beruhigt versuche ich es noch mal und finde ihn dann auch. Aber mit zwei drei Richtigen bezieht man nichts, den ersten Platz müssen sich in diesem Jahr direkt drei Genossen teilen. Anschließend zieht sich das Gros der Whiskygemeinde zum weiteren privaten Trinken und Diskutieren zurück und die Tanzwütigen bleiben, um erneut den Skipinnichs zuzuhören und die Kenntnisse im Ceilidh-Dancing aufzufrischen. Ich gewinne sogar den Tanzwettbewerb beim Canadian Barn Dancing – gleich 2 Preise erhalte ich. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mein knatschgrünes T-Shirt und meine der Band bekannten Tanzpartner – Angus Rice als Organisator und Peter Campbell als Gast – mir da nicht mehr halfen als meine Tanzkünste. Egal, ich freue mich so oder so. Als wir die Ramsay Hall verlassen, regnet es. Na endlich, ich war schon ganz unruhig. Dienstag ist Laphroaig-Tag und schon wieder gutes Wetter. Auf dem Destillen-Gelände herrscht reger Betrieb zwischen Lounge und Büro, da die Friends of Laphroaig ihre Urkunden und ihre Miniflasche abholen, die sie jedes Mal erhalten, wenn sie Laphroaig besuchen. In der Lounge kann man sich auch eine Flasche Laphroaig (17 Jahre) vom Fass abfüllen. Kostenpunkt 150 Pfund und nur 2 Flaschen pro Person. Ich weiß nicht, ob die Aktion gut gelaufen ist. In der Zeit, in der ich in der Lounge war, hat niemand eine Flasche abgefüllt. Meine Preisklasse ist es jedenfalls nicht. Ein sehr umfangreicher Wettbewerb läuft, dessen Auflösung abends beim Ceilidh erfolgt. Es gilt, z. B. Sprüche für Fotos zu finden, die die Produktion von Whisky zeigen, den Gärzustand eines Maischbottichs auf sein Alter in Stunden zu schätzen und New Make Destillat durch Schnüffeln und Begucken in die Reihenfolge der Entnahme aus dem Destilliervorgang zu ordnen. Wenn man dies ernsthaft betreibt, ist man zunächst mal 1 1/2 Std beschäftigt. Einige erschöpfte Gestalten wanken uns daher auch entgegen. Wir versuchen es im Schnelldurchgang – erfolglos, wie sich abend herausstellt. Die Flaschen Laphroaig 30 Jahre gehen an andere. Laphroaig hat außerdem noch eine Tages- und eine Nachttour mit dem Manager Robin Shields und ein anschließendes Tasting für 10 Pfund im Angebot. Abends ist Ceilidh im Laphroaig Filling Store mit der Howff-Band. An diesem Abend sind wenig Einheimische und viele Touristen da, entsprechend lange dauert es, der Menge die Tänze zu erklären. Trotz dieser Längen wird es ein fröhliches Fest, aufgelockert durch die Islay Pipe Band und die Darbietungen einiger Einheimischer. Mittwoch - Bowmore-Tag. Da wir Bowmore im letzten Jahr nicht besucht haben, machen wir nochmal eine Tour mit. Man darf diesmal fast überall hin. Das war etwas, was mich bei meinem bisherigen Besuchen in der Destille gestört hat – der Rundgang ist so konzipiert, dass man im Prinzip überall nur in gehöriger Distanz vorbeigeführt wird, ohne Tuchfühlung aufnehmen zu können. Es gibt stellenweise so eine Art Besucher-Weg, vermutlich, damit man den Mitarbeitern nicht zwischen die Füße kommt. Diesmal ist alles anders, man darf zwischen die Füße kommen. Sogar das Warehouse darf man begucken. Allerdings muss man ein wenig warten, denn die Queen ist auch beim Festival und besichtigt gerade ihre Fässer. Jaja, klar, die Queen ist einer der Mitarbeiter der Destille mit einer sehr hübschen Queen-Gummimaske. Es gibt dann den Bowmore cask-strength zum Probieren (hey - gar nicht übel!) und nachher in der Bar einen dram vom 10jährigen sowie eine Miniatur zum Mitnehmen. (An dieser Stelle muss ich mal einfügen: Natürlich muss man die Touren bezahlen, die Preise liegen zwischen 3 bis 5 Pfund pro Nase, es gibt manchmal eine Miniatur oder ein Glas, es gibt immer einen dram). Bowmore hatte an diesem Tag zudem Robin Laing für eine Veranstaltung "Bowmore Legends" verpflichtet (3 Pfund). Abends hat die Destille statt des bei den vorhergehenden Festivals durchgeführten Konzertes in der Malt Barn mit "Local Artists" wegen der übergroßen Nachfrage (übergroß bezogen auf die barn) ein Carpark Ceilidh geplant (Eintritt: 10 Pfund). Wir sehen bei unserem Besuch tagsüber schon die große Bühne. Sie haben eine mir unbekannte, aber in GB wohl namhafte Band engagiert und sie haben leider Nieselregen. Da diese Veranstaltung eine spezielle Veranstaltung der Destille ist und nichts mit den Veranstaltungen des Festausschusses zu tun hatte, gibt es eine Parallel-Veranstaltung – nämlich ein Ceilidh im Ballygrant Inn mit der Howffband. Angesichts des Regens und des Reizes, mal ein Ceilidh zu Fuß erreichen zu können (wir wohnen auf Islay immer in Ballygrant) entscheiden wir uns für dieses Ceilidh. Dort angekommen, fühlen wir uns erst mal etwas einsam, denn insgesamt sind gerade mal 6 Männekes da. Die Band stört das überhaupt nicht. Sie haben zwar die übliche Elektronik aufgebaut, spielen aber erst mal direkt am Tisch unplugged unter anderem auch das, was die am Tisch zusammengerückten Gäste wünschen. Nach einer kleinen Pause werden es ein paar Gäste mehr, weil der Islay-Whisky-Club dazu stößt und es wird richtig klasse. Es gibt dann nicht nur schottische Volksmusik, sondern auch Jazz und sonstiges Bekanntes und es wird aucht getanzt. Meine Sorge, die Band sei über den doch recht mageren Zuhöreranteil gefrustet und würde frühestmöglich einpacken, ist völlig unbegründet. Die Jungs haben richtig Spaß und Alexis vom Organisationskommitee, die bei allen Veranstaltungen von Anfang bis Ende anwesend sein muss, bittet gegen 1 Uhr verzweifelt aufzuhören, sie müsse jetzt wirklich ins Bett. Das war wirklich ein toller Abend, quasi eine familiäre Feier mit Fremden. Meine Erkundigungen über Bowmore ergaben einen sehr stimmungsvollen Beginn, gute Musik, leider ab halb elf Dauerregen und daher schnell ausdünnend. Wie kann man in Schottland ein Fest draußen planen ohne Regenmaßnahmen, überlege ich. Ich bekomme keine Antwort. Donnerstag ist Jura-Tag und Caol Ila-Tag. Da wir nach Jura fahren, wird Caol Ila in diesem Bericht fehlen. Das Programm für Caol Ila sieht 2 Nosing- und Tasting-Veranstaltungen zu 8 Pfund und eine 3-Stunden-Wanderung mit dem Tasting eines bald abzufüllenden Caol Ilas vor. An diesem Tag nieselt es fein und der Himmel hängt bis auf den Boden. Von den Paps of Jura ist nichts zu sehen bis man an ihrem Fuße steht. Wir nehmen einige Fähren vor der offiziellen Überfahrt und besuchen nochmal Jura Garden. Der Wald, durch den man den Garten erreicht, duftet nach Bärlauch und das Grün glänzt knackig frisch. Beim Rundgang um das Gartengelände, der einen hinunter zum Meer und wieder hinauf in den Wald führt, lässt der Regen etwas nach und im Garten kommt schon wieder die Sonne heraus. Bäume und Blumen erstrahlen in den frischesten Farben. Wir werden vom Touren-Bus am Garten abgeholt und erreichen die Destille bei Sonnenschein und angenehmer Wärme. In der Filling Hall sind Tische aufgestellt und im oberen Teil Erfrischungen. Die Whisky-Proben sind schon eingeschenkt und sorgfältig abgedeckt. Nun gehen zunächst im Abstand von einer halben Stunden zwei Touren und die jeweils nicht Tourenden dürfen sich vergnügen – auch schon essen und trinken – der Whisky ist allerdings noch tabu. Mr Patterson, Master Blender der Firma, wieder überaus elegant im Kilt gekleidet, hält dann seinen Vortrag über Whisky, Isle of Jura und die im Glas befindlichen Proben. Er ist ein Showman und es macht immer wieder Spaß, ihm zuzuhören. Eine Probe ist eine Faßprobe von der diesjährigen Festival-Abfüllung - ein extremer Sherry-Whisky, 15 Jahre alt. Kosten: 50 Pfund. Kann man sich vom Fass abfüllen oder aber auch schon fertig gebottled im Shop kaufen. Des weiteren gibt es einen 30 Jahre alten Whisky – wunderschön karamellig. Da hätte man gerne noch etwas von gehabt, aber leider ist da nichts zu machen. Ich würde an des Managers Stelle keine Flasche Whisky unbeaufsichtigt lassen. Schwupp stürzt sich die Meute drauf und leert sie. Ich nehme nicht an, dass es untersagt war, aber ich habe schon Skrupel, mich aus der sauber verkorkten Flasche selbst zu bedienen. Darum kriege ich auch nicht noch mehr, gehe aber mit dem Gefühl, mich gut benommen zu haben, nach Hause. Und als letztes gibt es noch einen torfigen jungen Jura – was ist der lecker. Mr. Patterson sagt vorher schon: Hier ist Jura - und Ardbeg und Laphroaig sollen wir jetzt mal vergessen, wenn wir diesen Whisky probieren. Er war auch völlig eigen. Nicht "so wie Ardbeg" oder ähnlich, es war ein torfiger Jura und Punkt. Zum Abschluss gibt es für jeden eine Tüte mit einem Jura-T-Shirt, Infomaterial und einer Miniflasche Superstition. Zufrieden ziehen die Besucher von dannen und lassen eine ruhige Insel zurück. Diese Tour kostet 12 Pfund, dafür hat man die Fähre, die Busfahrt zur Destille und einen launigen Tag mit ein paar schönen Drams. Lohnt sich auf jeden Fall! Abends ist Family-Ceilidh in Port Ellen. Diese Veranstaltung ist wirklich "family", denn die Jüngsten und die Ältesten sind dabei. Die Kinder müssen dann auch schon mal was vorspielen oder –tanzen und das machen sie in der Regel hervorragend. Die Ella Edgar Dancers, die auf Islay das sogenannte Highland Dancing zeigen, schicken drei Mädels zwischen 4 und 6 Jahren und obwohl ich nicht zu denjenigen gehöre, die auf jeden Fall feuchte Augen beim Anblick kleiner Kinder kriegen, finde ich ihre Tanzvorführung ausgezeichnet. Zum Abschluss dieses langen Tages fahren wir dann zu Ardbeg zur Midnight Tour. Stuart Thomson, der Manager, erzählt über Whisky, Ardbeg und sich selbst. Gewürzt wird dies mit einem dram zu Beginn im Ardbeg Cafe und zwei Drams aus dem Fass im Warehouse. Im letzten Jahr war das Cafe vor Mitternacht schon geöffnet und man konnte sich aus mehreren schönen Flaschen Whisky bedienen. Dem wurde so gütlich zugesprochen, dass bei Tourbeginn mehrere Flaschen leer und mehrere Besucher ziemlich voll waren. Offenbar lernte man bei Ardbeg daraus: Diesmal wird zugeteilt. Ich finde das in Ordnung. Irgendwann so gegen halb drei kriechen wir in unser Auto und sinken um drei Uhr nachts ins Bett. Die Wege auf dieser Insel sind nachts mindestens doppelt so lang wie tagsüber!
Freitag ist Bunnahabhain-Tag und ich muss zu meiner Schande gesteht, ich ging nicht hin. Die Destille kenne ich ja und eine Tour habe ich auch schon mal gemacht. Es soll Barbecue und sonstiges draußen geben, es gibt eine Festivalabfüllung – Bunnahabhain Moiné, eine 6jährige getorfte Variante zum Preis von 50 Pfund, und die Nachfrage war bereits in den ersten Tagen so groß, dass die Destille fürchtete, an ihrem Tag nichts mehr anbieten zu können. Ich habe das Stöffchen auf einem Tasting probieren können, es schmeckt sehr gut. Abends ist traditionell Managers Night. In diesem Jahr aber – so erzählte Maggie – ohne Überraschungen wie Ian Henderson und ohne Hall of Fame (hier sollen Auswärtige, die sich besonders um das Islay Festival verdient gemacht haben, geehrt werden). Ich bevorzuge an diesem Abend das Shamrock and Thistle Ceilidh in Port Ellen. Hier sind Iren zu Gast und musizieren und steppen. War nett! Samstag ist dann Ardbeg-Tag. Das Wetter ist durchwachsen und die Musik spielt in der Filling Hall. Ich gestehe, die Musik war diesmal nicht so das, was ich mag. Nun ja, diese wilden Trommler und Piper vom Vorjahr dürften schwer zu toppen sein. Es gibt eine Versteigerung für karitative Zwecke und das sind Ardbegs, alte Schilder von Ardbeg sowie eine alte Badewanne, irgendwelche Reste von der alten Brauanlage und überdies ein Überraschungspaket – Freude garantiert. U. a. sind in diesem Paket auch 2 Flaschen Whisky, den Ersteigerer freut es. Die könnten auch Sch... zu Geld machen, denke ich angesichts der Summen, die dort geboten werden. Nun, das Helfenwollen liegt uns im Blut. Der Wunsch nach Verbundenheit mit der Destille, die den bevorzugten Stoff herstellt, auch. Und so ist es verständlich, dass man Gegenstände aus der Destille ersteigert oder aber sich selbst hinter den Tresen der Cafeteria stellt und die Gäste der Destille nach bestem Können bewirtet (man ist in diesem Falle jedoch nicht ich). Ich dampfe rechtzeitig zum Karneval nach Port Ellen. Den ersten Preis für den besthergerichtetsten Wagen des Umzuges gewinnt diesmal nicht Idea, die Behinderteneinrichtung, sondern die Islay Schule. Ansonsten gibt es eine Verlosung. Auftritte der Ella Edgar Dancers, der Irish-Step-Group und der Islay Pipe Band, es gibt Fritten und Fish und Haggis am Nippy-Chippy-Imbisswagen. Austern gibt es auch wieder - und Bill nimmt direkt neben dem Austern-Stand Platz um es nicht jedes Mal so weit zu haben. Und am Abend war dann wieder Disco- nichts für die älteren Jahrgänge wie uns. Und damit war es denn wieder vorbei. Eigentlich wollten wir im nächsten Jahr ja mal was anderes sehen. Aber ganz sicher sind wir da noch nicht...
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Lang
may yer lum reek! (Lange möge Dein
Schornstein rauchen)
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